Aufrecht zu bleiben, wenn jede kollektive Stütze sich zurückgezogen hat, ist die späte Form der älteren Pflicht des höheren Typus. Eine traditionale Ordnung machte diese Pflicht sichtbar in Rang, Ritus und einer anerkannten Verpflichtung, die einen Mann von außen ebenso aufrecht hielt wie von innen. Diese Stützen sind fort. Das Zeitalter gebietet ihm nicht, zu stehen. Es lädt ihn Stunde um Stunde ein, sich zu setzen, weich zu werden und die Strömung als das einzige Klima zu behandeln, das ein vernünftiger Mann annimmt.
Die Pflicht wird keine private Stimmung, weil die öffentliche Form sich zurückgezogen hat. Sie bleibt dieselbe hierarchische Verpflichtung, jetzt vom Mann sich selbst auferlegt nach dem bleibenden Maß. Er hält die Linie in der Arbeit, in der Rede und im Leib, wo die ältere Verpflichtung sich einst in öffentlicher Form zeigte. Ein Publikum ist für die Bindung der Pflicht nicht erforderlich. Die Bindung kommt vom Maß, und das Maß wartet nicht auf einen Raum, der Zurückhaltung Beifall spenden wird.
Junge Männer treffen dies als übermäßige Forderung, die die Welt selbst nicht stellt. Der Raum, der über Zurückhaltung lacht, die Freundschaft, die einen Maßstab als Schrulle behandelt, und die Arbeit, die nur den Ausstoß bezahlt, bieten jeweils Zugehörigkeit unter der Bedingung, daß er sich setzt. Weichheit wird als Realismus verkauft, und der Hunger, im Raum zu bleiben, läßt den Tausch klein aussehen. Der Tausch ist die Pflicht. Das Zeitalter hat keine Autorität, ein Maß aufzuheben, das es nicht mehr erkennt.
Stehe durch die nächste Stunde, die zum Sitzen einlädt. Halte den Leib unter der Regel, die du gesetzt hast, bevor die Gesellschaft kam, und verweigere den Satz, der das Lachen kaufen würde. Verlasse den Kreis, wenn der Preis des Bleibens die Linie ist. Eine wiederhergestellte Ordnung würde die Pflicht leichter teilbar machen, und das Teilen ist nicht die Probe. Die Probe ist, ob du noch aufrecht bist, wenn nichts ringsum die Wache hält.