Der differenzierte Mensch muß unter restlichen Bedingungen differenziert bleiben. Das Zeitalter arbeitet unablässig daran, jede qualitative Unterscheidung aufzulösen. Die restliche Aufgabe ist, die Unterscheidung intakt zu halten. Der Mann, der differenziert bleibt, nimmt bereits die restliche Position ein, die der Zyklus noch erlaubt.
Junge Männer, die den Unterschied noch spüren, deuten ihn oft als vorübergehenden Vorteil, der durch restliche Gruppen oder Projekte geschützt werden muß. Die meisten dieser Schutzformen werden zu neuen Formen der Zugehörigkeit, die die ursprüngliche Unterscheidung kompromittieren. Der restliche Weg sucht keinen solchen Schutz. Er setzt die Differenzierung fort, ohne auf äußere Stütze zu warten.
Differenziert bleiben ist keine Isolation um ihrer selbst willen. Es ist die restliche Form der älteren hierarchischen Unterscheidung, die traditionale Gesellschaften einst ordnete. Der Mann, der sie gegenwärtig hält, trägt bereits die restliche Qualität. Diese Qualität braucht keine Anerkennung, um wirksam zu bleiben.
Bleibe differenziert. Warte nicht darauf, daß das Zeitalter weniger nivellierend wird. Die restliche Tat ist, die qualitative Unterscheidung gegenwärtig zu halten in einer Welt, die sie abgeschafft hat. Diese Gegenwart ist die Kontinuität des höheren Typus.