Das bleibende Maß allein setzt sich fort, nachdem jedes kollektive Maß höheren Ranges aufgelöst worden ist. Der restliche Mann wendet den bleibenden Maßstab weiter an, auch wenn das Zeitalter keine bestätigende Autorität und kein geteiltes Kriterium bietet. Das Maß selbst bleibt intakt. Nur die kollektiven Strukturen, die es einst durchsetzten, sind verschwunden.
Junge Männer, die noch einen verläßlichen Maßstab suchen, suchen oft nach restlichen Autoritäten oder restlichen Gemeinschaften, die das Maß von außen liefern sollen. Die meisten dieser Autoritäten haben den Maßstab bereits so angepaßt, daß er sich von den horizontalen Forderungen des Zeitalters nicht mehr unterscheidet. Der restliche Weg wartet nicht auf äußere Bestätigung. Er wendet das bleibende Maß weiter aus dem inneren Zentrum an, das seine Kraft noch erkennt.
Diese einsame Anwendung ist die restliche Form des älteren traditionalen Maßes, das einst sowohl den Einzelnen als auch die Zivilisation ordnete. Der Mann, der das Maß gegenwärtig hält, erfüllt bereits die restliche Tat. Diese Tat wird nicht weniger wirklich, weil sie kein kollektives Kriterium mehr erfordert.
Wende das bleibende Maß allein an. Warte nicht darauf, daß das Zeitalter Bedingungen wiederherstellt, in denen höhere Maßstäbe öffentlich durchgesetzt werden. Die restliche Tat ist, das bleibende Maß in jeder konkreten Entscheidung wirksam zu halten. Diese Wirksamkeit ist die Kontinuität des höheren Typus unter restlichen Bedingungen.