Innere Kontinuität muß nun ohne jede äußere Überlieferung aufrechterhalten werden, die Kontinuität einst möglich machte. Der restliche Mann setzt die höhere Linie von innen fort, auch wenn das Zeitalter keine Abstammung und keine gemeinsame Erinnerung an den höheren Typus bietet. Kontinuität bleibt wirklich, weil sie im bleibenden Maß wurzelt und nicht in den vorübergehenden Strukturen einer Zivilisation.
Junge Männer, die noch das Bedürfnis nach Kontinuität spüren, suchen oft nach restlichen Abstammungen oder restlichen Gruppen, die die Linie für sie tragen sollen. Das meiste, was sie finden, ist bereits von den horizontalen Kräften des Zeitalters umgeformt worden. Der restliche Weg wartet nicht auf äußere Träger. Er setzt die Linie vom inneren Zentrum fort, das ihre Autorität noch wahrnimmt.
Diese innere Kontinuität ist die restliche Form der älteren traditionalen Überlieferung, die einst das höhere Leben über die Generationen ordnete. Der Mann, der die Linie gegenwärtig hält, vollzieht bereits die restliche Tat der Kontinuität. Diese Tat braucht keinen kollektiven Horizont, um wirklich zu bleiben.
Halte die innere Kontinuität aufrecht. Warte nicht darauf, daß das Zeitalter Überlieferungen wiederherstellt, die den höheren Typus tragen können. Die restliche Tat ist, die bleibende Linie in einer Welt wirksam zu halten, die jede äußere Erinnerung an sie abgeschafft hat. Diese Wirksamkeit ist die Kontinuität des höheren Typus unter restlichen Bedingungen.