Handeln aus dem ungebrochenen Kriterium setzt sich fort, nachdem jeder äußere Maßstab, der das Handeln einst leitete, gebrochen worden ist. Der restliche Mann handelt weiter nach diesem Kriterium, auch wenn das Zeitalter kein gemeinsames Maß und keine gemeinsame Anerkennung höherer Qualität bietet. Das Kriterium selbst bleibt unversehrt. Nur die kollektiven Bedingungen, die es einst öffentlich machten, sind verschwunden.
Junge Männer, die noch sinnvolles Handeln suchen, suchen oft nach restlichen Ursachen oder restlichen Maßstäben, die ihnen von außen Richtung geben sollen. Die meisten dieser Ursachen sind bereits an die horizontalen Erfordernisse des Zeitalters angepaßt worden. Der restliche Weg wartet nicht auf äußere Maßstäbe. Er handelt weiter aus dem ungebrochenen Kriterium, das im Inneren verfügbar bleibt.
Dieses kriteriengeleitete Handeln ist die restliche Form des älteren traditionalen Handelns, das einst einer lebendigen Ordnung diente. Der Mann, der aus dem bleibenden Maß weiter handelt, vollzieht bereits die restliche Pflicht. Diese Pflicht wird nicht weniger wirklich, weil sie nicht mehr kollektiv ist.
Handle aus dem ungebrochenen Kriterium. Warte nicht darauf, daß das Zeitalter Maße wiederherstellt, die höheres Handeln leiten können. Die restliche Tat ist, den bleibenden Maßstab in jeder konkreten Entscheidung gegenwärtig zu halten. Diese Gegenwart ist die Kontinuität des höheren Typus unter restlichen Bedingungen.